Wer in Rheinmetall investieren möchte, muss nicht zwingend die Einzelaktie kaufen. ETFs mit Rheinmetall bieten eine strukturierte Alternative – mit mehr Streuung, geringerem Einzeltitelrisiko und klaren Kostenvorteilen gegenüber aktiv verwalteten Fonds. Die Frage ist nur: Welcher Fonds passt zu welcher Strategie?
Rheinmetall gehört heute zu den stärksten Performern im DAX. Die Aktie hat sich allein in den Jahren 2024 und 2025 mehr als verdreifacht – angetrieben von steigenden NATO-Verteidigungsbudgets, vollen Auftragsbüchern und der geopolitischen Neubewertung der gesamten Rüstungsbranche. Wer an dieser Entwicklung partizipieren möchte, ohne sich vollständig auf einen einzelnen Konzern zu verlassen, findet in ETFs einen sinnvollen Weg. Dabei unterscheiden sich die verfügbaren Produkte erheblich: von spezialisierten Rüstungs-ETFs mit Rheinmetall als größter Einzelposition bis hin zu breiten europäischen Industriefonds, in denen der Düsseldorfer Konzern nur einer von vielen Titeln ist.
In diesem Guide stellen wir drei konkrete ETFs mit Rheinmetall vor, vergleichen Kosten, Gewichtung und Strategie – und zeigen, welcher Fonds zu welchem Anlageprofil passt. Wer parallel auch die Direktanlage in die Rheinmetall-Aktie in Betracht zieht, findet dort eine ausführliche Analyse.
Warum Rheinmetall per ETF statt als Einzelaktie?
Die Rheinmetall-Aktie ist seit 2022 ein Ausnahmeperformer. Das macht sie für Anleger attraktiv – aber auch riskant. Der Kurs ist stark von politischen Rahmenbedingungen, NATO-Beschlüssen und geopolitischen Entwicklungen abhängig. Ein einziger Waffenstillstand in der Ukraine oder ein Kurswechsel in der US-Außenpolitik kann die Bewertung des Konzerns innerhalb weniger Tage erheblich unter Druck setzen.
ETFs mit Rheinmetall lösen dieses Problem strukturell: Sie verteilen das Kapital auf mehrere Unternehmen. Je nach Fondstyp hält du neben Rheinmetall gleichzeitig Anteile an BAE Systems, Thales, Leonardo, Saab oder hunderten weiterer Unternehmen – und bist damit weniger von einem einzelnen Ereignis abhängig.
Hinzu kommen die Kostenvorteile: Passiv verwaltete ETFs haben typischerweise eine Gesamtkostenquote (TER) zwischen 0,15 und 0,40 Prozent pro Jahr – deutlich günstiger als aktiv gemanagte Fonds. Was konkret daraus folgt, zeigt die folgende Gegenüberstellung.
| Kriterium | Rheinmetall-Einzelaktie | ETF mit Rheinmetall |
|---|---|---|
| Diversifikation | ❌ Kein Ausgleich | ✅ Viele Unternehmen |
| Einzeltitelrisiko | Hoch | Reduziert |
| Jährliche Kosten | Transaktionskosten je Kauf | TER 0,15–0,40 % p.a. |
| Sparplan möglich | Bei manchen Brokern | ✅ Weit verbreitet |
| Rheinmetall-Exponierung | 100 % | 5–30 % je nach Fonds |
| Geeignet für | Überzeugungsanleger | Breit aufgestellte Strategie |
Die Entscheidung hängt letztlich davon ab, wie stark du auf Rheinmetall setzen willst – und welches Risiko du bereit bist einzugehen. Wer die gesamte Breite der Verteidigungsbranche ins Depot holen möchte, findet in unserem Überblick über die besten Rüstungsaktien weitere Orientierung.
3 konkrete ETFs mit Rheinmetall im Überblick
Der ETF-Markt hat sich im Bereich Verteidigung in den vergangenen zwei Jahren deutlich entwickelt. Neue spezialisierte Produkte kamen auf den Markt, bestehende breit aufgestellte ETFs gewichteten Rheinmetall höher – als Reaktion auf den massiven Kursanstieg der Aktie. Für die Auswahl der drei empfohlenen ETFs haben wir folgende Kriterien zugrunde gelegt: nachgewiesene Rheinmetall-Gewichtung, Handelsbarkeit an deutschen Börsen, TER-Effizienz und inhaltliche Streuungsbreite.
Fokussierter Rüstungs-ETF mit Rheinmetall als größter Einzelposition (~14,5 %). Bildet europäische Verteidigungskonzerne ab.
*TER steigt ab Juni 2026 auf 0,30 %
Breiter Deutschland-ETF mit Rheinmetall neben Siemens, SAP und weiteren DAX-Titeln. Geringe Rheinmetall-Konzentration, hohe Stabilität.
Breiter europäischer Industriefonds mit Rheinmetall als Bestandteil. Niedrigere Rüstungskonzentration, dafür breite Industriediversifikation.
1. SPDR S&P Europe Defense Vision ETF – maximale Rheinmetall-Gewichtung
Der SPDR S&P Europe Defense Vision ETF (ISIN: IE0008GRJRO8) ist derzeit der fokussierteste Weg, über einen ETF an Rheinmetall zu partizipieren. State Street Global Advisors brachte den Fonds im Juni 2025 auf den Markt – als spezialisierten Zugang zum europäischen Verteidigungssektor, der klassische Rüstungsunternehmen ebenso enthält wie Technologiekonzerne aus den Bereichen Sensorik, Software und militärische Kommunikation.
Rheinmetall ist mit einem Gewicht von rund 14,5 Prozent der größte Einzelwert im Portfolio – gefolgt von BAE Systems (~12 %), Leonardo (~11 %) und Thales (~11 %) (Quelle: ftd.de, Herbst 2025). Wer also gezielt auf den deutschen Rüstungskonzern setzen möchte und gleichzeitig das Klumpenrisiko reduzieren will, findet hier die direkteste ETF-Lösung.
Die Gesamtkostenquote lag bei Auflegung bei 0,15 Prozent – ein Kampfpreis, mit dem State Street die Konkurrenz im schnell wachsenden Rüstungs-ETF-Segment unterbot. Ab Juni 2026 steigt die TER auf 0,30 Prozent, liegt damit aber weiterhin unter vielen Wettbewerbern wie dem Amundi Defense ETF (0,35 %) oder dem WisdomTree Europe Defence ETF (~0,40 %).
Unsere Einschätzung: Für Anleger, die explizit in europäische Verteidigung mit hoher Rheinmetall-Gewichtung investieren wollen, ist dieser ETF derzeit die überzeugendste Option. Der niedrige Einstiegspreis und das klare Sektorprofil machen ihn auch für Sparplananleger interessant. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein: Es handelt sich um einen Themenfonds. Das erhöht das Konzentrationsrisiko – und macht den Fonds deutlich anfälliger für Stimmungsumschwünge in der Verteidigungspolitik als ein breit gestreuter Marktindex.
Was du beachten solltest: Der VanEck Defense ETF, einer der volumenstärksten Rüstungs-ETFs weltweit, schließt Rheinmetall wegen strenger Ausschlusskriterien für kontroverse Waffen aus. Das zeigt, dass nicht jeder ETF mit „Defense"-Label die Aktie enthält – Fondsdetails genau prüfen lohnt sich.
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2. iShares MSCI Germany ETF – Rheinmetall im deutschen Marktkontext
Der iShares MSCI Germany ETF (ISIN: US4642866324) bildet den deutschen Aktienmarkt in seiner Breite ab. Rheinmetall ist hier eine Position unter vielen – neben Siemens, SAP, Allianz, Deutsche Telekom und weiteren DAX-Schwergewichten. Die Gewichtung von Rheinmetall im Fonds ist deutlich geringer als im spezialisierten Rüstungs-ETF, liegt aber durch den Kursanstieg der vergangenen Jahre auf einem historisch hohen Niveau.
Wer Deutschland-Exponierung sucht und gleichzeitig breit über Technologie, Finanzwerte, Chemie und Industrie streuen will, findet hier einen bewährten Klassiker. Die Schwäche: Als US-amerikanisch strukturierter ETF (ISIN beginnt mit US) ist er für europäische Anleger steuerlich und strukturell weniger optimiert als ein UCITS-konformer EU-Fonds.
Für Einsteiger und für Anleger, die Rheinmetall nicht als primäres Investitionsziel sehen, sondern als eine unter vielen starken deutschen Positionen halten wollen, ist dieser ETF eine solide Wahl. Mehr Hintergrundwissen zum Einstieg in ETFs allgemein bietet unser ETF-Guide für Einsteiger.
Redaktionelle Bewertung: Der iShares MSCI Germany ETF eignet sich als Basisinvestment für den deutschen Markt, nicht als gezieltes Rüstungsinvestment. Wer Rheinmetall explizit übergewichten will, ist mit dem SPDR Defense ETF besser aufgestellt.
3. Amundi Stoxx Europe 600 Industrial ETF – Industrie-Diversifikation mit Verteidigung
Der Amundi Stoxx Europe 600 Industrial ETF (ISIN: FR0010344881) ist ein breiter europäischer Industriefonds, der Unternehmen aus Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Automatisierung und Transportinfrastruktur enthält. Rheinmetall ist als Industriekonzern Teil dieses Index – jedoch mit einer deutlich geringeren Gewichtung als in spezialisierten Rüstungs-ETFs.
Der Vorteil dieses Ansatzes: Die Branchenstreuung ist erheblich breiter. Ein Einbruch im Rüstungssektor wird durch andere Industriesegmente zumindest teilweise abgefedert. Gleichzeitig ist dieser ETF günstiger als viele Themenfonds (TER ca. 0,20 %) und hat eine deutlich längere Handelshistorie, was Rückvergleiche ermöglicht.
Die Schwäche ist das Spiegelbild des Vorteils: Wer gezielt Rheinmetall übergewichten will, bekommt das hier nicht. Die Defense-Exponierung ist diffus. Wer hingegen eine Position im europäischen Industriesektor aufbauen will, in der Rheinmetall organisch enthalten ist, trifft mit diesem Fonds eine vernünftige Wahl.
ETF-Vergleich auf einen Blick
| ETF | ISIN | Rheinmetall-Gewichtung | TER | Fokus | Für wen? |
|---|---|---|---|---|---|
| SPDR S&P Europe Defense Vision | IE0008GRJRO8 | ~14,5 % | 0,15 %* | Rüstung Europa | Gezielte Verteidigung |
| iShares MSCI Germany ETF | US4642866324 | Mittel | ~0,50 % | Deutschland Gesamt | Deutschland-Anleger |
| Amundi Stoxx Europe 600 Industrial | FR0010344881 | Gering | ~0,20 % | Industrie Europa | Breite Industrie |
*TER steigt ab Juni 2026 auf 0,30 %. Alle Angaben ohne Gewähr; Fondsdetails auf den Websites der jeweiligen Anbieter prüfen.
Ethische Dimension: Rüstungs-ETF kaufen – ist das vertretbar?
Soll man in Rüstungsunternehmen investieren? Das ist keine rein finanzielle, sondern auch eine persönliche Frage. Lange galten Rüstungsaktien als No-Go für viele institutionelle und private Anleger – gerade in Deutschland. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine hat sich das Bild gewandelt. Heute betrachten viele die Verteidigungsindustrie als Teil einer demokratischen Sicherheitsarchitektur.
Festzuhalten ist: Auch einige ESG-konforme ETFs enthalten Rheinmetall – nämlich dann, wenn Rüstungsunternehmen im Rahmen von „Verteidigung demokratischer Werte" als ESG-kompatibel eingestuft werden. Andere ESG-Produkte schließen die Aktie dagegen explizit aus. Wer seine Investitionsentscheidung an Nachhaltigkeitskriterien knüpft, sollte die jeweiligen Ausschlusslisten im Fondsprospekt sorgfältig prüfen.
Ob und wie du in Rüstungsunternehmen investierst, ist eine individuelle Entscheidung. Die redaktionelle Aufgabe dieses Artikels ist es, die verfügbaren Optionen transparent darzustellen – nicht, diese Entscheidung für dich zu treffen.
Chancen und Risiken ehrlich bewertet
Die Faktenlage ist eindeutig: Deutschland plant laut Bundeshaushalt ab 2026 Investitionen von über 108 Milliarden Euro in äußere Sicherheit – bestehend aus regulärem Verteidigungsetat und Sondervermögen. Bis 2029 sollen die Ausgaben auf 152 Milliarden Euro steigen. Das schafft Planungssicherheit für Rüstungskonzerne wie Rheinmetall über Jahre hinaus. Der Konzern selbst prognostiziert bis 2026 einen Umsatz von 13 bis 14 Milliarden Euro – nahezu eine Verdoppelung gegenüber 2023.
Gleichzeitig sind die Risiken real. Analysten des Ratinghauses Scope warnen, dass die jüngsten Kursanstiege Bewertungsfragen aufwerfen. Themenfonds auf Rüstung haben eine kurze Markthistorie; der Vergleich mit dem Hype um Erneuerbare-Energien-ETFs von 2021 liegt nahe, auch wenn die politischen Rahmenbedingungen andere sind. Stiftung Warentest empfiehlt, Themenfonds nur als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio zu nutzen.
Für Aktienanleger gilt generell: Je fokussierter ein ETF auf einen Sektor, desto höher die Chancen – aber auch desto höher die potenzielle Volatilität in Korrekturphasen.
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Rheinmetall-ETF per Sparplan kaufen
Wer regelmäßig in einen ETF mit Rheinmetall investieren möchte, kann das über einen Sparplan tun. Damit lässt sich das Timing-Risiko reduzieren: Statt einmalig zu einem bestimmten Kurs zu kaufen, investierst du monatlich einen festen Betrag – und profitierst so vom Durchschnittskosteneffekt. Bei hohen Kursen kaufst du automatisch weniger Anteile, bei niedrigeren Kursen mehr.
Für spezialisierte Rüstungs-ETFs wie den SPDR Defense Vision ist die Sparplan-Verfügbarkeit bei deutschen Brokern noch begrenzt, da der Fonds erst 2025 aufgelegt wurde. Breitere Industriefonds wie der Amundi Stoxx Europe 600 Industrial ETF lassen sich dagegen bei zahlreichen Plattformen schon ab kleinen Beträgen monatlich besparen. Willst du die verfügbaren ETF-Möglichkeiten breiter vergleichen, bietet unser Artikel zu ETF-Geheimtipps weitere Ideen für dein Portfolio.
Bei eToro sind derzeit mehr als 680 ETFs handelbar – darunter auch eine Auswahl europäischer Industrie- und Defense-ETFs. Wenn du die Strategie praktisch umsetzen möchtest, kann eToro dafür eine passende Option sein. Was du bei der Plattform beachten solltest: eToro arbeitet mit einem Spread-Modell. Die tatsächlichen Handelskosten setzen sich aus dem TER des ETF und dem variablen Marktspread bei eToro zusammen – letzterer ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich und sollte vor dem ersten Kauf einkalkuliert werden.
Fazit: Welcher Rheinmetall-ETF passt zu dir?
ETFs mit Rheinmetall gibt es in drei grundlegenden Ausprägungen: den fokussierten Rüstungs-ETF, den breiten Deutschland-ETF und den europäischen Industriefonds. Welcher Ansatz sinnvoll ist, hängt davon ab, wie stark du auf die Verteidigungsbranche setzen willst – und wie viel Einzelthema-Konzentration du in deinem Portfolio tolerierst.
Wer gezielt die Wachstumsstory der europäischen Rüstungsbranche spielen möchte, findet im SPDR S&P Europe Defense Vision ETF derzeit das überzeugendste Produkt: hohe Rheinmetall-Gewichtung, niedriger Preis, klare Positionierung. Wer lieber breiter aufgestellt ist und Rheinmetall als eine von vielen deutschen Qualitätspositionen hält, ist mit dem iShares MSCI Germany ETF oder dem Amundi Industriefonds besser bedient.
Unserer Meinung nach gehören Rüstungs-ETFs bei aktueller Marktlage zu den interessantesten Themenfondsideen – sollten aber als Beimischung, nicht als Kerninvestment genutzt werden. Die Bewertungen sind nicht mehr günstig, und die Abhängigkeit von politischen Budgetentscheidungen bleibt hoch. Wer gleichzeitig die Einzelaktie im Blick hat, findet in unserem Vergleich der besten Rüstungsaktien weitere Entscheidungshilfe.
Aktualisiert: März 2026
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FAQ – Häufige Fragen zu ETFs mit Rheinmetall
Welche ETFs enthalten Rheinmetall?
Laut justETF Research (Stand: März 2026) enthalten rund 285 ETFs die Rheinmetall-Aktie. Die höchste Gewichtung hat derzeit der SPDR S&P Europe Defense Vision ETF (~14,5 %). Daneben ist Rheinmetall im iShares MSCI Germany ETF und im Amundi Stoxx Europe 600 Industrial ETF vertreten.
Wie kaufe ich Rheinmetall per ETF?
Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einem Online-Broker. Dort kaufst du den ETF wie eine reguläre Aktie über ISIN oder Name. Viele Broker bieten auch Sparpläne ab kleinen monatlichen Beträgen an.
Welcher Rüstungs-ETF hat die höchste Rheinmetall-Gewichtung?
Derzeit der SPDR S&P Europe Defense Vision ETF (ISIN: IE0008GRJRO8) mit rund 14,5 Prozent. Zum Vergleich: Der VanEck Defense ETF enthält Rheinmetall nicht – aufgrund von ESG-Ausschlusskriterien für kontroverse Waffen.
Ist Rheinmetall in ESG-ETFs enthalten?
Das hängt vom jeweiligen Fonds ab. Einige ESG-ETFs enthalten Rheinmetall, wenn Verteidigung als Teil demokratischer Sicherheitsinfrastruktur gilt. Andere schließen Rüstungsunternehmen grundsätzlich aus. Den Fondsprospekt und die Ausschlusslisten prüfen.
Wie hoch ist die TER der Rüstungs-ETFs mit Rheinmetall?
SPDR Defense Vision: 0,15 % p.a. (ab Juni 2026: 0,30 %). Amundi Stoxx Europe 600 Industrial: ~0,20 % p.a. iShares MSCI Germany: ~0,50 % p.a. Ältere Rüstungs-ETFs können über 0,50 % kosten.
Wie finde ich heraus, ob Rheinmetall in einem ETF enthalten ist?
Auf den Produktseiten der ETF-Anbieter (iShares, Amundi, State Street etc.) sind aktuelle Fondsbestände (Holdings) einsehbar. Auch justETF.com bietet eine Suche nach Einzeltiteln in ETFs.
Kann ich einen Rheinmetall-ETF per Sparplan kaufen?
Für ältere Industriefonds ist die Sparplan-Verfügbarkeit gut. Bei neueren Rüstungs-ETFs wie dem SPDR Defense Vision ist sie noch eingeschränkt, wächst aber. Die Verfügbarkeit hängt vom Broker ab.
Welcher ETF mit Rheinmetall eignet sich für Einsteiger?
Der iShares MSCI Germany ETF als breites Basisinvestment in den deutschen Markt. Wer gezielt auf Verteidigung setzen will, kann den SPDR Defense Vision ETF als Beimischung nutzen. Für mehr Grundlagen: unser ETF-Einsteiger-Guide.
Alex Merten schreibt seit über fünf Jahren über Kryptowährungen, Finanzmärkte und digitale Assets. Seine Analysen erscheinen auf boersen-parkett.de mit dem Anspruch, komplexe Marktsituationen sachlich und nachvollziehbar aufzubereiten – ohne Hype, ohne Vereinfachungen.
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