📅 Zuletzt aktualisiert: März 2026 · Autor: Alex Merten
Inhalt
Was ist OpenAI – und warum ist das Interesse so groß?
OpenAI wurde 2015 gegründet, ursprünglich als gemeinnützige Organisation. Das Ziel: KI-Entwicklung, die dem Wohl der Menschheit dient – nicht bloß dem Profit einzelner Investoren. Was damals noch nach einem akademischen Forschungsprojekt klang, hat sich zu einem der wertvollsten Technologieunternehmen der Welt entwickelt.
Der Grund kennt jeder: ChatGPT. Kein Technologieprodukt der letzten Jahrzehnte hat schneller eine Nutzerbasis aufgebaut – heute zählt die Plattform laut Unternehmensangaben rund 900 Millionen wöchentliche Nutzer. Das macht OpenAI zu einem der meistdiskutierten Börsenkandidaten weltweit.
Strukturell ist OpenAI ungewöhnlich: Neben dem ursprünglichen Nonprofit-Kern gibt es die kommerzielle Einheit OpenAI LP, in die Microsoft mehrere Milliarden US-Dollar investiert hat. Diese hybride Konstruktion hat OpenAI ermöglicht, massive Kapitalmengen einzuwerben – war aber auch das größte Hindernis auf dem Weg an die Börse. Mittlerweile hat das Unternehmen seine Unternehmensstruktur schrittweise in Richtung einer klassischen Kapitalgesellschaft reformiert, um die Anforderungen für einen Börsengang zu erfüllen.
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OpenAI Börsengang 2026: Was ist bekannt?
Lange galt ein OpenAI-IPO als vage Zukunftsvision. Doch seit Anfang 2026 verdichten sich die Signale erheblich. CFO Sarah Friar, die im November 2025 Spekulationen über einen baldigen Börsengang noch zurückwies, hat inzwischen mehrere erfahrene Kapitalmarktmanager eingestellt: darunter Ajmere Dale, früherer Chief Accounting Officer bei Block, und Cynthia Gaylor, ehemalige CFO bei DocuSign, die künftig die Investor Relations verantworten soll.
Intern richtet sich OpenAI strategisch neu aus. Statt auf Massenreichweite setzt man künftig stärker auf Geschäftskunden und Produktivitätstools. Fidji Simo, Leiterin der Anwendungssparte, brachte es intern auf den Punkt: ChatGPT solle zum Produktivitätswerkzeug werden – also ein Upgrade vom viralen Chatbot zum ernsthaften Enterprise-Tool.
Gleichzeitig hat OpenAI seine Ausgabenplanung angepasst. Statt der ursprünglich kommunizierten 1,4 Billionen US-Dollar für Recheninfrastruktur bis 2030 nennt das Unternehmen jetzt rund 600 Milliarden US-Dollar – eine Kurskorrektur, die Investoren beruhigen dürfte. Den erwarteten Ausgaben stehen geplante Einnahmen von über 280 Milliarden US-Dollar gegenüber.
Einen offiziellen Börsenprospekt (S-1) hat OpenAI noch nicht eingereicht. Frühestmöglich dürfte ein Listing laut Marktbeobachtern im zweiten Halbjahr 2026 erfolgen.
Bewertung, Umsatz und Risiken
Was OpenAI besonders macht, ist das Tempo seines Wachstums. Im Februar 2026 meldete das Unternehmen einen annualisierten Umsatz von rund 23 Milliarden Euro – noch Ende 2025 lag dieser Wert bei etwa 8,3 Milliarden Euro. Dieses Wachstum ist beispiellos, auch im Vergleich mit anderen Tech-Unternehmen.
Doch das Bild hat eine Kehrseite. OpenAI schreibt keine schwarzen Zahlen. Für 2026 wird ein Cash Burn in ähnlicher Größenordnung prognostiziert – das Geld fließt in Rechenkapazitäten, Mitarbeiter und die Entwicklung neuer Modelle. Die Bewertung des Unternehmens liegt bei Schätzungen zufolge zwischen 672 Milliarden und einer Billion Euro – je nach Bewertungsmodell und IPO-Zeitpunkt.
| Kennzahl | Wert (Stand: März 2026) | Einordnung |
|---|---|---|
| Annualisierter Umsatz | ca. 23 Mrd. € | Sehr stark, rasantes Wachstum |
| Privatmarkt-Bewertung | ca. 672 Mrd. € | Eines der höchstbewerteten Startups weltweit |
| Mögliche IPO-Bewertung | bis zu 920 Mrd. € | Wäre größtes IPO der Geschichte |
| Profitabilität | Negativ (Cash Burn ~23 Mrd. €/Jahr) | Kritischer Faktor für Investoren |
| Wöchentliche Nutzer ChatGPT | 900 Mio. | Marktdominanz im Consumer-KI-Segment |
| Geplante IPO-Timeline | 2. Halbjahr 2026 (laut CNBC) | Noch kein offizielles Filing |
Hinzu kommt der Wettbewerbsdruck: Google und Anthropic holen mit eigenen Modellen auf. Anthropic wächst sogar schneller als OpenAI und peilt die Gewinnschwelle für 2028 an. Wer also auf den OpenAI-IPO wartet, sollte bedenken: Auch nach einem Börsengang kann die Aktie unter dem Ausgabepreis notieren – das zeigt die Geschichte spektakulärer Tech-IPOs.
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KI-Aktien als Alternative: Die besten Optionen heute
Da OpenAI Aktien heute nicht direkt käuflich sind, lautet die strategisch sinnvollere Frage: Welche börsennotierten Unternehmen profitieren am stärksten vom KI-Boom? Die fünf relevantesten Kandidaten:
Vergleich: KI-Aktien als OpenAI-Alternative
| Unternehmen | KI-Relevanz | OpenAI-Bezug | Risikoprofil | Auf eToro handelbar |
|---|---|---|---|---|
| NVIDIA | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Infrastrukturlieferant | Hoch | ✅ Ja |
| Microsoft | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Direktinvestor & Partner | Mittel | ✅ Ja |
| Alphabet | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Wettbewerber + Anthropic-Investor | Mittel | ✅ Ja |
| Amazon | ⭐⭐⭐⭐ | Cloud-Infrastruktur | Mittel | ✅ Ja |
| Palantir | ⭐⭐⭐⭐ | Kein direkter Bezug | Hoch | ✅ Ja |
| OpenAI | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Das Original | Sehr hoch (IPO-Risiko) | ❌ Noch nicht |
Wie du KI-Aktien kaufst – Schritt für Schritt
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Fazit: Jetzt positionieren – oder auf den IPO warten?
OpenAI Aktien kaufen – direkt – geht heute noch nicht. Aber die Frage, ob man auf den IPO warten oder jetzt schon über Umwege in das KI-Thema einsteigen soll, lässt sich klarer beantworten als es scheint.
Der OpenAI-Börsengang könnte tatsächlich noch 2026 kommen. Die Vorbereitungen laufen, das Management ist entschlossen. Gleichzeitig ist OpenAI noch nicht profitabel, und die Bewertung von bis zu 920 Milliarden Euro lässt wenig Spielraum für Enttäuschungen. Spektakuläre Tech-IPOs enden nicht immer mit spektakulären Kursgewinnen für Erstzeichner.
Die Alternative ist pragmatisch: Microsoft ist heute schon der engste OpenAI-Partner und profitiert direkt vom ChatGPT-Erfolg. NVIDIA ist die Infrastrukturschicht hinter dem gesamten KI-Boom. Beide Aktien sind auf eToro handelbar – schon ab kleinen Beträgen.
Sobald OpenAI seinen Börsengang vollzieht und auf eToro handelbar ist, werden wir diesen Artikel entsprechend aktualisieren.
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