Was ich selbst nutze –
nach über 300 Tests
Welche Börse, welche Wallet, welches Steuertool? Diese Seite ist meine ehrliche Antwort – eine kuratierte Auswahl aus Anbietern, die ich seit 2018 systematisch prüfe. Keine Marktübersicht, keine bezahlten Platzierungen. Nur, was den Test bestanden hat.
Persönliche Empfehlung von Raphael Lulay, Gründer und Herausgeber von Boersen-Parkett.de.
Ich werde oft gefragt, welche Börse, welches Steuertool oder welche Wallet ich denn selbst nutze. Diese Seite ist meine ehrliche Antwort darauf.
Seit 2018 bin ich im Krypto- und Finanzbereich aktiv – und für meine Arbeit teste ich Plattformen nicht nur oberflächlich, sondern systematisch. Über 300 Börsen, Broker, Steuertools und Wallets habe ich in den vergangenen Jahren geprüft. Hier findest Du die meiner Meinung nach besten – keine vollständige Marktübersicht, keine bezahlten Platzierungen, sondern eine ehrliche Auswahl von jemandem, der die Branche seit Jahren kennt und Anbieter akribisch testet.
Ein Hinweis vorweg: Die Auswahl passt nicht für jeden gleich gut. Wer breit über Aktien, ETFs und Krypto streuen möchte, braucht etwas anderes als jemand, der ausschließlich Bitcoin bespart. Bei jeder Empfehlung steht deshalb dabei, für wen sie gedacht ist – und wo ihre Grenzen liegen. Eine ausführlichere Gegenüberstellung findest Du im Krypto-Börsen-Vergleich sowie im Hardware-Wallet-Vergleich.
Transparenz: Einige Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Wenn Du darüber ein Konto eröffnest oder etwas kaufst, erhält Boersen-Parkett eine Provision – für Dich entstehen keine Mehrkosten. Empfohlen wird nur, was den Test bestanden hat. Die Provision ändert nichts an meinem Urteil; sie finanziert lediglich die redaktionelle Arbeit dahinter.
eToro
Multi-Asset-BrokerWenn Du verschiedene Anlageklassen auf einer einzigen Plattform handeln möchtest, empfehle ich den Broker eToro. Die Gebühren sind fair, der Anbieter ist bereits seit 2007 am Markt, in der EU gemäß MiCA reguliert und mittlerweile selbst an der Nasdaq notiert. Bei der Verwahrung von Kryptowährungen setzt eToro zudem auf einen BaFin-lizenzierten Verwahrer. Wie eToro im Detail abschneidet, habe ich in meinem ausführlichen eToro-Erfahrungsbericht festgehalten.
Neben Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple lassen sich auch Aktien, ETFs, Rohstoffe und mehr handeln. Und auch bei neuen Börsengängen – man denke an den SpaceX-Börsengang – hat sich eToro als schnell und zuverlässig erwiesen.
Weniger geeignet ist eToro, wenn Du ausschließlich Krypto handelst und dabei jede einzelne Gebührenstelle optimieren möchtest. Dafür ist eine spezialisierte Börse die bessere Wahl.
Jetzt zu eToro →Investitionen in Kryptowerte sind mit Risiken verbunden und möglicherweise nicht für Privatanleger geeignet. Es kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Informiere dich hier über die Risiken: hier
Bitvavo
Spezialisierte Krypto-BörseWer den Fokus klar auf Kryptowährungen legt, findet in einer spezialisierten Börse die passende Ergänzung. Mein Favorit in diesem Bereich ist Bitvavo. Die Plattform stammt aus den Niederlanden, ist innerhalb der EU als CASP unter MiCA lizenziert und hat sich ganz auf den Krypto-Handel konzentriert – das merkt man an der aufgeräumten Oberfläche und der großen Auswahl an handelbaren Coins.
Der größte Pluspunkt sind für mich die sehr niedrigen Handelsgebühren, die zu den günstigsten im europäischen Markt zählen. Wer regelmäßig handelt oder einen Krypto-Sparplan laufen hat, spürt das deutlich.
Weniger geeignet ist Bitvavo, wenn Du Aktien und ETFs im selben Depot halten möchtest. Bitvavo bleibt bewusst eine reine Krypto-Börse.
Jetzt zu Bitvavo →Der Handel mit Kryptowährungen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Kursverluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sind möglich.
Ledger
Hardware-WalletWer größere Beträge in Kryptowährungen hält, kommt um eine Sache nicht herum: die Selbstverwahrung. Solange Deine Coins auf einer Börse liegen, gehören sie streng genommen nicht vollständig Dir – Du vertraust dem Anbieter. Eine Hardware-Wallet löst dieses Problem, weil Deine privaten Schlüssel das Gerät nie verlassen.
Ich setze auf Ledger. Die Geräte sind seit Jahren etabliert, unterstützen tausende Coins und Token und lassen sich über die hauseigene Software komfortabel verwalten. Wie sich Ledger gegen die Konkurrenz schlägt, zeigt mein Hardware-Wallet-Vergleich. Ein wichtiger Hinweis aus Erfahrung: Bestelle eine Hardware-Wallet immer direkt beim Hersteller, niemals gebraucht oder über Drittanbieter. Bei der Sicherheit gibt es keine Kompromisse.
Zu bedenken: Ledger setzt auf Closed-Source-Firmware. Wer maximale Nachvollziehbarkeit möchte, sollte sich zusätzlich Open-Source-Alternativen wie BitBox oder Trezor ansehen.
Jetzt zu Ledger →Bewahre Deinen Recovery-Seed ausschließlich offline und an einem sicheren Ort auf. Wer den Seed verliert, verliert den Zugriff auf die Coins – eine Wiederherstellung durch Dritte ist nicht möglich.
CoinTracking
Krypto-Steuer-ToolDas Thema Steuern unterschätzen die meisten – bis zum ersten Mal, wenn über das Jahr verteilt hunderte Transaktionen zusammenkommen und die manuelle Berechnung zur echten Tortur wird. Genau hier setzt CoinTracking an.
Das Tool führt Deine Trades von verschiedenen Börsen und Wallets automatisch zusammen und erstellt einen finanzamtstauglichen Report – inklusive FIFO-Berechnung und Haltefrist-Tracking. Was ich besonders schätze: die enorme Anzahl unterstützter Börsen und die detaillierten Auswertungen, die weit über die reine Steuererklärung hinausgehen. Im Frühjahr spart mir das realistisch mehrere Stunden Arbeit – und deutlich mehr Nerven. Die steuerlichen Grundlagen dazu erkläre ich im Themenbereich Kryptowährungen und Steuern.
Weniger nötig ist das Tool, wenn Du nur eine Handvoll Käufe im Jahr machst. Dann reicht oft eine simple Tabelle.
Jetzt zu CoinTracking →Dieser Beitrag ersetzt keine Steuerberatung. Für verbindliche Auskünfte wende Dich an einen Steuerberater.
Krak Card
Krypto-Kreditkarte mit CashbackEine Krypto-Kreditkarte ist kein Muss, aber ein praktisches Extra für alle, die ihre Coins auch im Alltag nutzen möchten. Meine Empfehlung ist hier die Krak Card von Kraken. Sie verbindet eine etablierte, seriöse Börse im Hintergrund mit einem alltagstauglichen Bezahlmittel. Vor allem das Cashback-Programm hat mich dabei überzeugt.
Wie sich die Karte gegen andere Anbieter schlägt, zeigt mein Krypto-Kreditkarten-Vergleich.
Wichtig zu wissen: Jede Zahlung mit Krypto gilt steuerlich als Veräußerung. Wer viel damit bezahlt, produziert entsprechend viele steuerrelevante Vorgänge.
Jetzt Krak Card sichern →Der Handel mit und die Verwendung von Kryptowährungen ist mit Risiken verbunden. Zahlungen mit Krypto-Assets können steuerpflichtige Vorgänge auslösen.
Wie diese Auswahl entsteht
Jeder Anbieter auf dieser Seite hat einen praktischen Test durchlaufen – nicht nach Marketingversprechen, sondern nach vier Kriterien: Gebührenstruktur, Regulierung (MiCA/CASP-Status, Sitz, Verwahrung), Sicherheit und tatsächliche Nutzbarkeit im Alltag. Getestet wird mit eigenem Kapital und echten Ein- und Auszahlungen, nicht mit Demokonten.
Die Liste ist bewusst kurz gehalten: Lieber wenige Empfehlungen, hinter denen ich wirklich stehe, als eine endlose Vergleichstabelle. Verändert sich der Markt oder schneidet ein Anbieter schlechter ab, wird diese Seite entsprechend aktualisiert.