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Massive Zuflüsse in Bitcoin-Fonds: 744 % Anstieg gegenüber dem Vortag – Vermögensverteilung im Krypto-Space verändert sich drastisch

Die Genehmigung von BTC-Fonds durch die US-Aufsichtsbehörden hat einen gewaltigen Einfluss auf die Szene. Wie dynamisch die Entwicklung ist und weshalb sich auch bei Ethereum eine Rallye anbahnt, zeigt eine neue Infografik von Boersen-Parkett.de.

Am 4. Juni flossen insgesamt 886,6 Millionen US-Dollar in Bitcoin-ETFs. Noch am Vortag waren es lediglich 105,1 Millionen US-Dollar. Am Dienstag erlebten die zehn US-amerikanischen Spot-BTC-ETFs die zweithöchsten täglichen Nettozuflüsse aller Zeiten.

Wie die Infografik zeigt, halten diese Indexfondsanbieter inzwischen 4,33 Prozent aller zirkulierenden Bitcoins, obwohl die Zulassung erst in diesem Frühjahr erfolgte. Es ist davon auszugehen, dass sich die Vermögensverteilung im Krypto-Space massiv verändert.

Je nach Perspektive ist Bitcoin entweder eine Graswurzelbewegung oder ein Asset des Großkapitals. Der Analyse-Anbieter Intotheblock stellt fest, dass etwa 88 Prozent aller BTCs in den Händen von Privatanlegern sind. Es gibt jedoch Daten, die darauf hinweisen, dass Kleinanleger nur einen geringen Anteil am Gesamtbestand halten. Diese Analysen sind komplex, da sich Krypto-Exchanges unter den größten Adressen befinden, die wiederum die Coins ihrer Kunden verwalten.

Eines zeichnet sich jedoch ab: Der Krypto-Markt wird zunehmend auch für Profi-Anleger und institutionelle Investoren interessant. Kürzlich investierte sogar der Pensionsfonds des US-Bundesstaates Wisconsin über 160 Millionen US-Dollar in Bitcoin-ETFs. Branchenkenner erwarten, dass die Ethereum-ETF-Investoren bereits in den Startlöchern stehen. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass jede Milliarde US-Dollar Zufluss in ETH-ETFs den Kurs der nach Marktkapitalisierung zweitgrößten Kryptowährung um weitere 10,8 Prozent antreiben könnte. Obwohl die Top-Kryptos nur knapp unter ihren Allzeithochs notieren, ist das Interesse in der breiten Öffentlichkeit vergleichsweise gering, wie Google-Suchmaschinenauswertungen zeigen. Noch.

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