BISON Erfahrungen 2026: Krypto-App der Börse Stuttgart im Test

Krypto-Broker im Test

BISON ist die Krypto- und Wertpapier-App der Gruppe Börse Stuttgart – und damit eines der wenigen Angebote am Markt, hinter dem eine traditionelle deutsche Wertpapierbörse steht. Wir haben Gebühren, Sicherheit, Coin-Angebot, Staking und Steuer-Features im Detail geprüft und mit den Erfahrungen der Nutzer abgeglichen.

60+ Coinsplus Aktien, ETFs, ETCs & ETNs
Ø 1,25 % Spreadbei BTC & ETH (1,75 % bei Altcoins)
MiCAR-lizenziertVerwahrung durch Boerse Stuttgart Digital Custody
Auf einen Blick Die BISON Erfahrungen fallen überwiegend positiv aus: Die App der Gruppe Börse Stuttgart überzeugt mit deutscher Regulierung, MiCAR-lizenzierter Verwahrung, einfacher Bedienung und kostenlosen SEPA-Ein- und Auszahlungen. Der größte Nachteil sind die Kosten – der Spread von durchschnittlich 1,25 Prozent bei Bitcoin und Ethereum beziehungsweise 1,75 Prozent bei allen anderen Coins liegt deutlich über dem Niveau klassischer Krypto-Börsen. BISON eignet sich damit vor allem für sicherheitsorientierte Einsteiger und Sparplan-Anleger, weniger für aktive Trader.

Was ist BISON?

BISON ist ein deutscher Krypto-Broker der Gruppe Börse Stuttgart, der Anfang 2019 als erste europäische Krypto-Trading-App mit einer traditionellen Wertpapierbörse im Rücken startete. Betrieben wird die Plattform von der Boerse Stuttgart Digital Broker GmbH; Handelspartner beim Kauf und Verkauf von Kryptowährungen ist die EUWAX AG, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Börse Stuttgart. Anders als bei einer klassischen Krypto-Börse handeln Nutzer bei BISON also nicht untereinander, sondern kaufen und verkaufen direkt zu festen Preisen an die EUWAX AG.

Aus der reinen Bitcoin-App ist inzwischen eine Multi-Asset-Plattform geworden: Seit 2023 lassen sich neben Kryptowährungen auch Aktien und ETFs handeln, später kamen ETCs und ETNs hinzu. Anfang 2026 überschritt BISON die Marke von einer Million aktiven Nutzern und wurde mit dem Börsenpreis „Goldener Bulle“ als Krypto-Anbieter des Jahres ausgezeichnet. Neben der Smartphone-App steht mit BISON Web auch eine vollwertige Desktop-Version zur Verfügung.

BISON im SteckbriefDetails (Stand: Juli 2026)
BetreiberBoerse Stuttgart Digital Broker GmbH (Gruppe Börse Stuttgart)
HandelspartnerEUWAX AG
Verwahrung KryptoBoerse Stuttgart Digital Custody GmbH (vormals blocknox), MiCAR-lizenziert
Verwahrung EuroSolaris SE, gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €
Angebot60+ Kryptowährungen, Aktien, ETFs, ETCs, ETNs
Kosten KryptoØ 1,25 % Spread (BTC/ETH), Ø 1,75 % (übrige Coins)
Kosten Wertpapiere1,99 € Orderprovision pro Trade
SparplanKrypto-Sparpläne ab 0,01 €, wöchentlich/monatlich/quartalsweise
StakingDerzeit ETH und SOL, 27 % Reward-Gebühr
VerfügbarApp (iOS/Android) und BISON Web (Desktop), DACH-Raum

Ist BISON seriös und sicher?

Ja – BISON gehört zu den am strengsten regulierten Krypto-Angeboten im deutschsprachigen Raum. Die Kryptoverwahrung übernimmt die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH, die bereits 2023 die BaFin-Lizenz als Kryptoverwahrer erhielt und im Januar 2025 als erster deutscher Anbieter die EU-weite MiCAR-Lizenz der BaFin bekam. Was diese Lizenz konkret bedeutet, erklären wir in unserem Ratgeber zur MiCAR-Verordnung.

Die Sicherheitsarchitektur ist mehrstufig aufgebaut: Kryptowährungen werden 1:1 treuhänderisch und überwiegend in Cold Wallets verwahrt, das Informationsmanagementsystem ist ISO-27001-zertifiziert, und eine über Munich Re abgesicherte Versicherung deckt unter anderem Diebstahl und Hackerangriffe ab. Euro-Guthaben liegen auf einem Verrechnungskonto bei der Solaris SE und sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Person geschützt. Der Kontozugang lässt sich per Zwei-Faktor-Authentifizierung absichern, die Identitätsprüfung erfolgt per VideoIdent nach deutschen KYC-Standards.

Wichtig zur Einordnung: BISON ist ein verwahrender Broker. Nutzer halten keine eigenen Private Keys – die Coins liegen beim Verwahrer, können aber auf eine eigene Wallet übertragen werden. Wer größere Bestände langfristig hält, sollte die Unterschiede zwischen Hot Wallet und Cold Wallet kennen.

Welche Coins und Produkte bietet BISON?

BISON bietet derzeit den Handel mit über 60 Kryptowährungen an – darunter Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana, Cardano, Chainlink und ausgewählte Meme-Coins. Das ist bewusst kuratiert und deutlich weniger als bei internationalen Börsen mit mehreren Hundert Coins. Für Einsteiger, die sich auf etablierte Werte konzentrieren, reicht die Auswahl in der Praxis aus; wer exotische Altcoins sucht, wird hier nicht fündig. Wie der Kauf grundsätzlich abläuft und worauf Einsteiger achten sollten, zeigt unsere Anleitung zum Kryptowährungen kaufen.

Über den Krypto-Handel hinaus umfasst das Angebot mehrere Tausend Aktien und ETFs sowie ETCs und ETNs – BISON positioniert sich damit als Investment-App für das Gesamtportfolio. Funktional gibt es Marktorders, Limit- und Stop-Orders, Preisalarme, einen Newsfeed und den „Cryptoradar“, der die Stimmung zu einzelnen Coins aus sozialen Medien auswertet. Krypto-Sparpläne lassen sich bereits ab 0,01 Euro anlegen und wöchentlich, monatlich oder quartalsweise ausführen – ein Vergleich der Anbieter und Strategien findet sich in unserem Krypto-Sparplan-Hub. Ein- und Auszahlungen von Coins auf externe Wallets sind möglich; dabei fallen nur die üblichen Netzwerkgebühren an.

Wie hoch sind die BISON Gebühren?

BISON erhebt keine klassischen Ordergebühren im Krypto-Handel, sondern verdient am Spread – der Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Laut Gebührenverzeichnis des Anbieters liegt dieser bei Bitcoin und Ethereum durchschnittlich bei 1,25 Prozent, bei allen weiteren Kryptowährungen durchschnittlich bei 1,75 Prozent; je nach Marktlage und Ordergröße kann er schwanken. Depotführung, Verwahrung sowie Ein- und Auszahlungen per SEPA sind kostenlos. Wer per Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay sofort einzahlt, zahlt 2,49 Prozent des Betrags – die kostenlose SEPA-Überweisung ist daher fast immer die bessere Wahl.

GebührenpostenKosten bei BISON
Krypto-Handel (BTC, ETH)Ø 1,25 % Spread pro Kauf/Verkauf
Krypto-Handel (übrige Coins)Ø 1,75 % Spread pro Kauf/Verkauf
Aktien-/ETF-Order1,99 € pro Trade (unabhängig vom Volumen)
Depotführung & Krypto-Verwahrung0 €
Ein-/Auszahlung per SEPA0 €
Sofort-Einzahlung (Karte, Apple/Google Pay)2,49 % (Mindestbetrag 50 €)
Krypto-Transfer auf externe WalletNur Netzwerkgebühren
Staking (ETH, SOL)27 % der Staking-Rewards
Mindesthandelsbetrag0,01 €

Kostenbeispiel: Was kostet ein Kauf-Verkauf-Zyklus wirklich?

Ein kompletter Handelszyklus – also Kauf und späterer Verkauf – kostet bei BISON rechnerisch rund 2,5 Prozent des Anlagebetrags bei Bitcoin und Ethereum und rund 3,5 Prozent bei allen anderen Coins, da der Spread bei jeder Transaktion anfällt. Unsere vereinfachte Beispielrechnung (konstanter Kurs, durchschnittlicher Spread) macht die Größenordnung greifbar:

AnlagebetragSpread-Kosten Kauf (BTC/ETH)Kauf + Verkauf gesamt (BTC/ETH)Kauf + Verkauf gesamt (Altcoins)
100 €ca. 1,25 €ca. 2,50 €ca. 3,50 €
500 €ca. 6,25 €ca. 12,50 €ca. 17,50 €
1.000 €ca. 12,50 €ca. 25,00 €ca. 35,00 €
5.000 €ca. 62,50 €ca. 125,00 €ca. 175,00 €

Zur Einordnung: Krypto-Börsen mit Orderbuch-Modell verlangen häufig Handelsgebühren im Bereich von 0,1 bis 0,3 Prozent pro Trade – ein kompletter Zyklus kostet dort also oft weniger als ein Zehntel dessen, was bei BISON anfällt. Für einen Sparplan-Anleger, der monatlich 100 Euro investiert und langfristig hält, sind rund 1,25 Euro pro Ausführung verschmerzbar. Für aktive Trader mit häufigen Umschichtungen summiert sich der Spread dagegen schnell zu einem relevanten Renditefresser.

BISON Staking: Konditionen im Detail

BISON bietet derzeit Staking für Ethereum und Solana an – bereits ab 0,005 ETH beziehungsweise 0,1 SOL. Die Rewards werden wöchentlich ausgeschüttet und liegen laut Anbieter je nach Netzwerk indikativ zwischen 2 und 8 Prozent pro Jahr. Als Servicegebühr behält BISON 27 Prozent der Staking-Rewards ein – das ist im Marktvergleich eher hoch. Positiv: Das sogenannte Slashing-Risiko beim ETH-Staking ist über die Versicherungslösung mit Munich Re abgedeckt.

Zwei Punkte sollten Anleger kennen. Erstens weist BISON selbst darauf hin, dass der Staking-Service derzeit nicht unter MiCAR reguliert ist und damit nicht den Schutz der EU-Verordnung genießt. Zweitens hat Staking steuerliche Folgen: Rewards gelten in Deutschland als sonstige Einkünfte – die Details erklärt unser Ratgeber zur Besteuerung von Staking und Mining.

BISON und Steuern: Was bietet der Info-Report?

Für deutsche Anleger relevant: BISON stellt einen Info-Report als CSV-Export bereit, der die komplette Transaktionshistorie enthält und sich als Grundlage für die Steuererklärung oder für den Import in Steuertools wie CoinTracking oder Blockpit nutzen lässt. Ein vollständig aufbereiteter Steuerreport mit fertiger Gewinnberechnung ist es allerdings nicht – die Auswertung bleibt beim Anleger beziehungsweise beim Tool.

Steuerlich gilt für privat gehaltene Coins die einjährige Haltefrist: Wer länger als ein Jahr hält, realisiert Gewinne steuerfrei. Alle Regeln, Freigrenzen und Sonderfälle bündelt unser Hub zu Kryptowährungen und Steuern; wann genau die eigene Frist abläuft, lässt sich mit dem Krypto-Haltefrist-Rechner auf den Tag genau bestimmen.

Wie läuft die Anmeldung bei BISON ab?

Die Kontoeröffnung dauert in der Regel weniger als 15 Minuten und läuft vollständig digital ab. Der Ablauf in vier Schritten:

1. Registrieren: App herunterladen oder BISON Web öffnen, E-Mail-Adresse und persönliche Daten angeben. 2. Verifizieren: Identitätsprüfung per VideoIdent mit Personalausweis oder Reisepass. 3. Einzahlen: Euro per kostenloser SEPA-Überweisung (1–2 Bankarbeitstage, per Echtzeitüberweisung meist in Sekunden) oder per Sofort-Einzahlung gegen 2,49 Prozent Gebühr aufladen. 4. Handeln: Coin oder Wertpapier auswählen, Betrag ab 0,01 Euro eingeben, kaufen – optional direkt einen Sparplan einrichten.

BISON Erfahrungen: Was berichten Nutzer?

Das Meinungsbild in Nutzerbewertungen ist überwiegend positiv, mit klaren Mustern. Gelobt werden vor allem die einfache, stabile App, das reibungslose Onboarding, die kostenlosen SEPA-Ein- und Auszahlungen und das Vertrauen in den deutschen Betreiber. Gerade Sparplan-Anleger, die regelmäßig kaufen und langfristig halten, berichten kaum von Problemen.

Kritik konzentriert sich auf drei Punkte: Erstens den Spread, den aktive Nutzer im Vergleich zu Börsen-Modellen als zu hoch empfinden – einzelne Nutzer berichten zudem, dass der tatsächliche Spread situativ über dem Durchschnittswert lag. Zweitens Wartezeiten bei Krypto-Auszahlungen auf externe Wallets, insbesondere bei der erstmaligen Verifizierung der Wallet-Adresse. Drittens den Support, dessen Reaktionszeiten in den Bewertungen stark schwanken – von ausdrücklichem Lob bis zu Berichten über langsame Standardantworten. In unabhängigen Vergleichen schneidet BISON dennoch regelmäßig gut ab: In einer DACH-Studie zu Kryptobörsen der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien belegte die Plattform Platz zwei im Gesamtranking und Platz eins unter den deutschen Anbietern.

Für wen eignet sich BISON – und für wen nicht?

BISON ist die richtige Wahl für Anleger, denen deutsche Regulierung, einfache Bedienung und ein Anbieter mit greifbarem Sitz wichtiger sind als der letzte Basispunkt bei den Gebühren. Unsere Kriterienmatrix fasst die Testergebnisse zusammen:

KriteriumBewertungBegründung
Sicherheit & RegulierungSehr gutMiCAR-lizenzierte Verwahrung, BaFin-Aufsicht, Einlagensicherung, Munich-Re-Versicherung
Bedienung & AppSehr gutAufgeräumt, stabil, für Einsteiger intuitiv; Desktop-Version vorhanden
ProduktangebotGutMulti-Asset (Krypto + Wertpapiere), aber begrenzte Coin-Auswahl
KostenBefriedigendSEPA kostenlos, aber Spread deutlich über Börsen-Niveau, Staking-Gebühr hoch
Steuer-FeaturesGutCSV-Info-Report, kompatibel mit gängigen Steuertools, kein fertiger Steuerreport
SupportDurchwachsenNutzerberichte reichen von schnell und hilfreich bis träge

Weniger geeignet ist BISON für aktive Trader, Nutzer mit Fokus auf exotische Altcoins und alle, die maximale Gebühreneffizienz suchen – hier bieten Orderbuch-Börsen wie Bitvavo, Kraken oder die konzerneigene BSDEX strukturell günstigere Konditionen, und Multi-Asset-Konkurrenten wie Bitpanda deutlich mehr Coins. Wer größere Summen langfristig hält, sollte zudem unabhängig vom Anbieter über Selbstverwahrung nachdenken – die passenden Geräte zeigt unser Hardware-Wallet-Vergleich.

Vorteile
  • Deutsche Plattform der Gruppe Börse Stuttgart, BaFin-Aufsicht
  • MiCAR-lizenzierte, versicherte Verwahrung (ISO 27001)
  • Sehr einfache Bedienung, App und Desktop-Version
  • Kostenlose SEPA-Ein- und Auszahlungen, Handel ab 0,01 €
  • Krypto plus Aktien/ETFs in einer App (1,99 €/Order)
  • Sparpläne ab 0,01 €, Transfer auf eigene Wallet möglich
Nachteile
  • Spread von Ø 1,25–1,75 % teurer als Orderbuch-Börsen
  • Begrenzte Coin-Auswahl (60+ statt mehrerer Hundert)
  • Staking nur für ETH und SOL, 27 % Reward-Gebühr
  • Keine Pro-Trading-Features (kein Hebel, keine Derivate)
  • Kein fertiger Steuerreport, nur CSV-Export
  • Support-Erfahrungen der Nutzer uneinheitlich

Fazit: Unsere BISON Erfahrungen

BISON liefert genau das, was der Anbieter verspricht: einen einfachen, regulierten Einstieg in Kryptowährungen „Made in Germany“ – inzwischen ergänzt um Aktien und ETFs. Sicherheit und Regulierung sind das stärkste Argument: Die Kombination aus Börse Stuttgart als Mutter, MiCAR-lizenzierter Verwahrung und deutscher Einlagensicherung erreicht kaum ein Wettbewerber. Bezahlt wird dieses Paket über den Spread, der spürbar über dem Niveau reiner Krypto-Börsen liegt.

Unsere Empfehlung fällt deshalb differenziert aus: Für Einsteiger und Sparplan-Anleger, die regelmäßig investieren, langfristig halten und Wert auf einen deutschen, regulierten Anbieter legen, ist BISON derzeit eine der solidesten Optionen am Markt. Wer dagegen häufig handelt, große Volumina bewegt oder eine breite Altcoin-Auswahl braucht, fährt mit einer gebührengünstigeren Börse besser – und sollte die Kostendifferenz aus unserem Rechenbeispiel in die eigene Entscheidung einbeziehen.

FAQ: Häufige Fragen zu BISON

Ist BISON seriös?

Ja. BISON gehört zur Gruppe Börse Stuttgart, die Kryptoverwahrung übernimmt die MiCAR-lizenzierte Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH unter BaFin-Aufsicht. Euro-Guthaben liegen bei der Solaris SE und sind bis 100.000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Zusätzlich sichert eine Versicherung über Munich Re die verwahrten Coins ab.

Welche Gebühren fallen bei BISON an?

Im Krypto-Handel fällt ein Spread von durchschnittlich 1,25 Prozent bei Bitcoin und Ethereum sowie 1,75 Prozent bei allen anderen Coins an. Aktien- und ETF-Orders kosten pauschal 1,99 Euro. Depotführung, Verwahrung sowie SEPA-Ein- und Auszahlungen sind kostenlos; Sofort-Einzahlungen per Karte kosten 2,49 Prozent.

Kann ich meine Coins von BISON auf eine eigene Wallet übertragen?

Ja, Ein- und Auszahlungen von Kryptowährungen auf externe Wallets sind möglich. BISON selbst erhebt dafür keine Gebühr, es fallen nur die üblichen Netzwerkgebühren an. Bei der erstmaligen Verifizierung einer Auszahlungsadresse berichten Nutzer allerdings teils von Wartezeiten.

Bietet BISON einen Steuerreport an?

BISON stellt einen Info-Report als CSV-Export mit der kompletten Transaktionshistorie bereit. Dieser eignet sich als Grundlage für die Steuererklärung und lässt sich in Steuertools wie CoinTracking oder Blockpit importieren. Eine fertige Gewinnberechnung liefert der Report jedoch nicht.

Was ist der Unterschied zwischen BISON und einer Krypto-Börse?

BISON ist ein Broker: Nutzer kaufen und verkaufen direkt an die EUWAX AG zu festen Preisen, bezahlt wird über den Spread. An einer Krypto-Börse handeln Nutzer dagegen über ein Orderbuch miteinander – meist zu niedrigeren Gebühren, aber mit komplexerer Bedienung. Welche Modelle es gibt, zeigt unser Vergleich der besten Krypto-Börsen.

Gibt es BISON auch für den Desktop?

Ja. Neben der Smartphone-App für iOS und Android steht mit BISON Web eine vollwertige Desktop-Version im Browser zur Verfügung. Konto, Depot und Sparpläne sind auf allen Geräten synchron, die Chartdarstellung mit technischen Indikatoren ist am Desktop komfortabler.

✍️ Alex Merten

Alex Merten hat Wirtschaftswissenschaften mit Fokus auf Geldpolitik und digitale Märkte studiert. Seit mehr als 5 Jahren analysiert er die Entwicklungen im Krypto- und Finanzsektor und beschäftigt sich besonders mit der Rolle von Bitcoin in einem globalen Marktumfeld. Neben makroökonomischen Einschätzungen liegt sein Fokus auf datenbasierten Kursprognosen, Marktanalysen und verständlich aufbereiteten Infografiken. Neben seiner Tätigkeit auf boersen-parkett.de veröffentlicht er auch Beiträge auf cryptonews.com und 99bitcoins.com. Bei seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf Faktentreue, Relevanz und eine klare Einordnung des täglichen Marktgeschehens. Redaktionsrichtlinien

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