Kraken Erfahrungen, Test & Bewertung 2026

Krypto-Börsen im Test

Kraken gehört zu den ältesten Krypto-Börsen der Welt – seit 2011 am Markt, MiCA-lizenziert und mit einem Sicherheits-Trackrecord, den nur wenige Anbieter vorweisen können. Wir haben die Plattform aus Sicht deutschsprachiger Privatanleger geprüft: Gebühren, Regulierung, Coin-Auswahl, Staking, Ein- und Auszahlung sowie die Schwächen, die in vielen Tests untergehen.

Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr

Seit 2011am Markt, Sitz in San Francisco
400+ Coinsdirekt gegen Euro handelbar
MiCA-lizenziertCentral Bank of Ireland (CASP)
Auf einen Blick

Unsere Kraken Erfahrungen fallen überwiegend positiv aus: Die Börse ist über die MiCA-Lizenz der irischen Zentralbank vollständig EU-reguliert, verwahrt den Großteil der Kundengelder offline und bietet mit Kraken Pro eines der günstigsten Gebührenmodelle für aktive Trader (ab 0,25 % Maker / 0,40 % Taker, sinkend mit dem Volumen). Schwächen zeigen sich vor allem bei den Kosten der einfachen Sofort-Kauf-Oberfläche (rund 1 % plus Spread) und beim Kundenservice. Für sicherheitsbewusste Anleger und aktive Trader zählt Kraken derzeit zu den besten Adressen im deutschsprachigen Raum.

Was ist Kraken?

Kraken ist eine US-amerikanische Krypto-Börse, die 2011 in San Francisco gegründet wurde und heute zur Muttergesellschaft Payward gehört – damit zählt sie zu den dienstältesten Handelsplätzen für Bitcoin und andere Kryptowährungen weltweit. Deutschsprachige Anleger können auf Kraken derzeit mehr als 400 Kryptowährungen direkt gegen Euro handeln, dazu kommen Staking, Sparplan-Funktionen und mit Kraken Pro eine professionelle Trading-Oberfläche. Die Plattform und der Support sind auf Deutsch verfügbar.

KriteriumKraken im Überblick
Gegründet2011, San Francisco (Muttergesellschaft: Payward)
Regulierung (EU)MiCA-CASP-Lizenz der Central Bank of Ireland; zusätzlich MiFID-II-Lizenz für Derivate (separate EU-Gesellschaft) und E-Geld-Lizenz
Handelbare Coinsüber 400 Kryptowährungen, direkt in Euro (Quelle: Kraken, Stand: Juli 2026)
GebührenSofort-Kauf: ca. 1 % + Spread · Kraken Pro: ab 0,25 % Maker / 0,40 % Taker, volumenabhängig sinkend
EinzahlungSEPA-Überweisung kostenlos; Karte und Drittanbieter mit Zusatzkosten
StakingFlexibles und gebundenes Staking für zahlreiche Proof-of-Stake-Coins
VerwahrungGroßteil der Kundengelder offline (Cold Storage), regelmäßige Proof-of-Reserves-Prüfungen
ZielgruppeSicherheitsbewusste Anleger, aktive Trader, Fortgeschrittene

Ist Kraken seriös und in Deutschland reguliert?

Ja – Kraken gehört derzeit zu den am umfassendsten regulierten Krypto-Börsen in Europa. Die europäische Gesellschaft Payward Europe Solutions Limited besitzt eine MiCA-CASP-Lizenz der Central Bank of Ireland (Erteilung: Juni 2025), die per EU-Passporting in allen 30 Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums gilt – also auch in Deutschland und Österreich. Kraken war damit die erste große globale Handelsplattform mit einer MiCA-Zulassung aus Irland. Was die MiCA-Verordnung (MiCAR) für Anleger konkret bedeutet, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber zur MiCAR-Verordnung.

Das ist mehr als eine Formalie: Seit dem Ende der MiCA-Übergangsfrist am 1. Juli 2026 dürfen nur noch zugelassene Crypto-Asset Service Provider (CASP) Krypto-Dienstleistungen in der EU anbieten. Kraken hat diese Hürde früh genommen, während einzelne große Wettbewerber zum Stichtag noch ohne vollständige Zulassung dastanden. Vor der eigenen Lizenz bediente Kraken deutsche Kunden über die BaFin-lizenzierte DLT Finance – dieser Umweg ist inzwischen Geschichte, die Dienste kommen aus einer Hand.

Für den Handel mit Derivaten wie Futures nutzt Kraken eine separat regulierte EU-Gesellschaft mit MiFID-II-Lizenz der zyprischen Aufsicht CySEC. Der Zugang zu diesen Hebelprodukten unterliegt in Deutschland Eignungskriterien und steht nicht automatisch allen Nutzern offen. Relevant für die Steuer: Als CASP unterliegt Kraken der DAC8-Meldepflicht – Transaktionsdaten werden ab dem Steuerjahr 2026 über den EU-Informationsaustausch auch an deutsche Finanzbehörden weitergeleitet. Details dazu findest du in unserem Beitrag zur DAC8-Meldepflicht.

Wie hoch sind die Gebühren bei Kraken?

Kraken arbeitet mit zwei Gebührenmodellen: Auf der einfachen Standard-Oberfläche (Sofort-Kauf in App und Web) fällt eine Trading-Gebühr von rund 1 % plus Spread an – bequem, aber vergleichsweise teuer. Deutlich günstiger ist Kraken Pro: Dort gilt ein klassisches Maker-Taker-Modell, das in der Einstiegsstufe (30-Tage-Volumen unter 10.000 US-Dollar) bei 0,25 % (Maker) bzw. 0,40 % (Taker) startet und mit steigendem Handelsvolumen stufenweise bis auf 0,00 % bzw. 0,10 % sinkt (Quelle: Kraken-Gebührenverzeichnis, Stand: Juli 2026).

KostenpunktKonditionenEinordnung
Sofort-Kauf (Standard-App)ca. 1 % Trading-Gebühr + SpreadTeuer – nur für gelegentliche Käufe sinnvoll
Kraken Pro (Spot)0,25 % Maker / 0,40 % Taker, volumenabhängig bis 0,00 % / 0,10 %Sehr wettbewerbsfähig, auf Augenhöhe mit den günstigsten EU-Börsen
Kraken+ (Abo)4,99 Euro/Monat; Sofort-Käufe bis 10.000 US-Dollar/Monat ohne die 1-%-GebührLohnt für regelmäßige Käufer auf der einfachen Oberfläche
SEPA-EinzahlungkostenlosStandard, positiv
SEPA-Auszahlungca. 1 EuroGeringe Pauschale
Karte / Drittanbieterzusätzliche Gebühren im Prozentbereich, je nach MethodeVermeiden – vorher per SEPA einzahlen ist günstiger
Futures (Kraken Pro)ab 0,02 % Maker / 0,05 % TakerNur für berechtigte, erfahrene Nutzer

Quelle: Kraken-Gebührenverzeichnis und Support-Dokumentation, Stand: Juli 2026. Konditionen können sich ändern.

Ein Rechenbeispiel macht den Unterschied greifbar: Wer Bitcoin im Wert von 500 Euro kauft, zahlt über die Sofort-Kauf-Funktion rund 5 Euro Gebühr plus Spread. Über Kraken Pro sind es in der Einstiegsstufe 2,00 Euro als Taker oder 1,25 Euro als Maker – bei identischem Ergebnis. Wichtig zu wissen: Volumen aus Sofort-Käufen zählt nicht für die Volumenrabatte auf Kraken Pro. Wer regelmäßig handelt, sollte deshalb konsequent die Pro-Oberfläche nutzen; sie ist kostenlos und als eigene App verfügbar.

Welche Coins und Funktionen bietet Kraken?

Kraken bietet deutschsprachigen Anlegern derzeit mehr als 400 Kryptowährungen, die direkt gegen Euro handelbar sind – von Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP bis zu kleineren Altcoins. Damit liegt die Auswahl deutlich über der vieler deutscher Neobroker, die sich oft auf einige Dutzend Coins beschränken. Das BTC/EUR-Orderbuch von Kraken zählt zu den liquidesten in Europa – für größere Orders ein handfester Vorteil bei der Ausführungsqualität.

Staking: Rewards mit Einschränkungen

Für zahlreiche Proof-of-Stake-Coins wie Ethereum, Solana, Cardano oder Polkadot bietet Kraken Staking an – wahlweise flexibel (jederzeit kündbar) oder gebunden mit Unbonding-Frist und höheren Raten. Die angezeigten Renditen sind Schätzwerte vor Krakens Provision, die je nach Produkt bis zu 20 % der Rewards betragen kann. Wichtig für die Praxis: Staking-Rewards sind keine garantierten Zinsen, es bestehen Risiken wie Slashing und Kursverluste während der Bindungsfrist. Wie Staking-Erträge in Deutschland steuerlich behandelt werden, erklären wir im Ratgeber Krypto-Staking und Steuern.

Kraken vs. Kraken Pro

Die Standard-App richtet sich an Einsteiger: kaufen, verkaufen, Sparplan, fertig. Kraken Pro liefert Orderbuch in Echtzeit, professionelle Charts, Ordertypen wie Limit, Stop-Loss und Take-Profit, API-Zugang und Margin-Handel mit bis zu fünffachem Hebel. Beide Oberflächen laufen über dasselbe Konto – man kann also jederzeit wechseln und von den niedrigeren Pro-Gebühren profitieren.

MiCA-Folge für Stablecoin-Nutzer: Tether (USDT) ist für EU-Kunden bei Kraken – wie bei allen vollständig MiCA-konformen Börsen – nicht mehr handelbar, da der Emittent keine E-Geld-Zulassung in der EU besitzt. Als Dollar-Stablecoin dient stattdessen in der Regel USDC, als Euro-Pendant EURC.

Wie sicher ist Kraken?

Sicherheit ist das stärkste Argument für Kraken: Die Börse hat seit ihrer Gründung 2011 keinen erfolgreichen Hack ihrer Handelsplattform mit Verlust von Kundengeldern erlebt – ein Trackrecord, den in dieser Länge kaum ein Wettbewerber vorweisen kann. Rund 95 % der Kundengelder liegen nach Unternehmensangaben offline im Cold Storage. Dazu kommen Zwei-Faktor-Authentifizierung, ein Master Key als Backup-Zugang, Auszahlungs-Whitelists und regelmäßige Proof-of-Reserves-Berichte, mit denen Kraken die Deckung der Kundeneinlagen durch unabhängige Prüfer verifizieren lässt.

Zur ehrlichen Einordnung gehört aber auch: Berichten zufolge kam es Anfang 2026 zu einem Datenvorfall, bei dem Daten von rund 2.000 Konten betroffen gewesen sein sollen – Kundengelder waren demnach zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Der Fall zeigt, dass auch die sichersten Börsen Angriffsziele bleiben. Unabhängig vom Anbieter gilt deshalb: Größere Bestände, die nicht aktiv gehandelt werden, gehören in die Selbstverwahrung. Welche Geräte sich dafür eignen, zeigt unser Hardware-Wallet-Vergleich.

Ein Punkt, der in Nutzerbewertungen wiederholt kritisch auftaucht, ist der Kundenservice: Der Support ist grundsätzlich rund um die Uhr erreichbar, bei Kontoprüfungen und Einzahlungszuordnungen berichten einzelne Nutzer jedoch von längeren Bearbeitungszeiten. Das ist kein Kraken-spezifisches Problem, sollte aber in die Erwartung einfließen.

Einzahlung, Auszahlung und Verifizierung

Euro-Einzahlungen laufen bei Kraken am günstigsten per SEPA-Überweisung – kostenlos und je nach Bank innerhalb von Stunden bis wenigen Werktagen, per SEPA-Echtzeitüberweisung oft in Minuten. Alternativ sind Karte, Apple Pay, Google Pay und PayPal möglich, allerdings mit spürbaren Zusatzgebühren. Neben Euro werden unter anderem US-Dollar, britische Pfund und Schweizer Franken unterstützt; Kryptowährungen lassen sich frei ein- und auszahlen.

Vor der ersten Einzahlung steht die Verifizierung: Für das Intermediate-Level genügen Ausweisdokument, Selfie und Adressnachweis. Verifizierte Privatkonten können Fiat-Beträge bis zu 100.000 US-Dollar pro Tag auszahlen. Zwei Eigenheiten sollte man kennen: Bestimmte Zahlungswege wie Karten- oder PayPal-Käufe lösen aus Sicherheitsgründen eine 72-stündige Auszahlungssperre aus, und Auszahlungen per SEPA kosten eine kleine Pauschale von rund einem Euro.

Kraken im Test: unsere Bewertungsmatrix

Für die Gesamtbewertung haben wir Kraken entlang der sechs Kriterien geprüft, die wir bei allen Börsen-Tests anlegen – so bleiben die Ergebnisse über Anbieter hinweg vergleichbar. Das Fazit vorweg: Kraken punktet bei Regulierung, Sicherheit und Pro-Gebühren, verliert aber Punkte bei den Kosten der Einsteiger-Oberfläche und beim Service.

KriteriumBewertungBegründung
Regulierung & Lizenz5/5MiCA-CASP (Irland), MiFID II für Derivate, E-Geld-Lizenz – eine der umfassendsten Aufstellungen in der EU
Sicherheit & Verwahrung5/5Kein Plattform-Hack seit 2011, ~95 % Cold Storage, Proof of Reserves
Gebühren (aktive Trader)4,5/5Kraken Pro ab 0,25/0,40 %, volumenabhängig bis 0,00/0,10 % – Spitzenfeld
Gebühren (Einsteiger)3/5Ca. 1 % + Spread beim Sofort-Kauf; nur mit Kraken+ oder Wechsel zu Pro attraktiv
Angebot & Funktionen4,5/5400+ Coins in Euro, Staking, Sparpläne, Margin/Futures, hohe Euro-Liquidität; USDT-Handel MiCA-bedingt gestrichen
Bedienung & Support3,5/5Zwei saubere Apps für zwei Zielgruppen, deutschsprachig; Support-Reaktionszeiten teils kritisiert

Eigene Bewertung der Redaktion nach einheitlicher Kriterienstruktur, Stand: Juli 2026.

Vor- und Nachteile von Kraken

Vorteile
  • MiCA-lizenziert (Central Bank of Ireland), EU-weit reguliert
  • Kein erfolgreicher Plattform-Hack seit 2011, ~95 % Cold Storage, Proof of Reserves
  • Sehr niedrige Gebühren auf Kraken Pro, sinkend mit dem Volumen
  • Über 400 Coins direkt gegen Euro, hohe Liquidität
  • Kostenlose SEPA-Einzahlung, Staking und Sparpläne verfügbar
Nachteile
  • Sofort-Kauf mit rund 1 % plus Spread vergleichsweise teuer
  • Support-Bearbeitungszeiten in Nutzerberichten wiederholt kritisiert
  • 72-Stunden-Auszahlungssperre nach bestimmten Zahlungswegen
  • USDT für EU-Kunden nicht handelbar (MiCA-bedingt)
  • Derivate nur für berechtigte Nutzer, kein PayPal ohne Zusatzkosten

Kraken und der geplante Börsengang

Kraken ist nicht nur als Handelsplatz interessant, sondern auch als Investment-Story: Die Muttergesellschaft Payward hat eine vertrauliche S-1-Registrierung für einen US-Börsengang eingereicht und peilt Berichten zufolge eine Bewertung im Bereich von 20 Milliarden US-Dollar an; der Zeitplan wurde marktbedingt bereits verschoben. Bemerkenswert aus deutscher Sicht: Die Deutsche Börse hat sich mit rund 200 Millionen US-Dollar an Payward beteiligt. Wer sich für eine mögliche Kraken-Aktie interessiert, findet alle Details, Bewertungsfragen und Wege zum Investment in unserem Ratgeber Kraken-Aktien kaufen.

Fazit: Für wen lohnt sich Kraken?

Kraken ist derzeit eine der besten Adressen für deutschsprachige Anleger, die Wert auf Regulierung, Sicherheit und niedrige Handelskosten legen. Die Kombination aus MiCA-Lizenz, langem Sicherheits-Trackrecord und dem günstigen Pro-Gebührenmodell ist im europäischen Markt selten. Aktive Trader und sicherheitsbewusste Anleger, die bereit sind, sich in Kraken Pro einzuarbeiten, bekommen hier ein sehr starkes Gesamtpaket.

Reine Einsteiger, die nur gelegentlich kleine Beträge kaufen wollen, sollten die Gebühren der Sofort-Kauf-Funktion im Blick behalten – hier sind einzelne Wettbewerber je nach Nutzungsverhalten günstiger oder einfacher. Wie Kraken im direkten Vergleich mit anderen Anbietern abschneidet, zeigt unser Überblick zur besten Krypto-Börse; den grundsätzlichen Ablauf vom Konto bis zum ersten Kauf erklärt unsere Anleitung zum Kryptowährungen kaufen. Unterm Strich: Wer eine langfristig tragfähige, voll regulierte Börse mit professionellem Anspruch sucht, macht mit Kraken derzeit wenig falsch.

FAQ: Häufige Fragen zu Kraken

Ist Kraken in Deutschland legal und reguliert?
Ja. Kraken besitzt über seine europäische Gesellschaft eine MiCA-CASP-Lizenz der Central Bank of Ireland, die per EU-Passporting im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum gilt – also auch in Deutschland. Damit erfüllt Kraken die seit dem 1. Juli 2026 verbindlichen EU-Anforderungen an Krypto-Dienstleister vollständig.
Welche Gebühren fallen bei Kraken an?
Auf der einfachen Oberfläche kostet ein Sofort-Kauf rund 1 % plus Spread. Auf Kraken Pro gilt ein Maker-Taker-Modell ab 0,25 % (Maker) und 0,40 % (Taker), das mit steigendem 30-Tage-Volumen bis auf 0,00 % bzw. 0,10 % sinkt. SEPA-Einzahlungen sind kostenlos, Auszahlungen kosten rund einen Euro.
Was ist der Unterschied zwischen Kraken und Kraken Pro?
Die Standard-App ist auf einfache Käufe, Verkäufe und Sparpläne ausgelegt, arbeitet aber mit höheren Gebühren. Kraken Pro richtet sich an aktive Nutzer und bietet Orderbuch, Charts, Ordertypen wie Limit und Stop-Loss sowie deutlich niedrigere Gebühren. Beide Oberflächen nutzen dasselbe Konto und dieselbe Verifizierung.
Wie sicher ist Kraken?
Kraken gilt als eine der sichersten Krypto-Börsen: Seit 2011 gab es keinen erfolgreichen Hack der Handelsplattform mit Verlust von Kundengeldern, rund 95 % der Einlagen liegen im Cold Storage, und Proof-of-Reserves-Berichte belegen die Deckung. Für größere, langfristige Bestände empfiehlt sich dennoch eine eigene Hardware-Wallet.
Kann ich bei Kraken mit PayPal oder Kreditkarte einzahlen?
Ja, Einzahlungen per Karte, Apple Pay, Google Pay und PayPal sind möglich, verursachen aber zusätzliche Gebühren im Prozentbereich und lösen teils eine 72-stündige Auszahlungssperre aus. Deutlich günstiger ist die kostenlose SEPA-Überweisung, per Echtzeitüberweisung oft in Minuten gutgeschrieben.
Muss ich Gewinne bei Kraken versteuern?
Ja, Gewinne aus dem Krypto-Handel sind in Deutschland als private Veräußerungsgeschäfte steuerpflichtig, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als ein Jahr liegt. Kraken meldet Transaktionsdaten künftig über die DAC8-Richtlinie an die Finanzbehörden. Alle Details erklärt unser Ratgeber zu Kryptowährungen und Steuern; die verbleibende Haltefrist berechnet der Krypto-Haltefrist-Rechner.
Alex Merten

Alex Merten hat Wirtschaftswissenschaften mit Fokus auf Geldpolitik und digitale Märkte studiert. Seit mehr als 5 Jahren analysiert er die Entwicklungen im Krypto- und Finanzsektor und beschäftigt sich besonders mit der Rolle von Bitcoin in einem globalen Marktumfeld. Neben makroökonomischen Einschätzungen liegt sein Fokus auf datenbasierten Kursprognosen, Marktanalysen und verständlich aufbereiteten Infografiken. Neben seiner Tätigkeit auf boersen-parkett.de veröffentlicht er auch Beiträge auf cryptonews.com und 99bitcoins.com. Bei seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf Faktentreue, Relevanz und eine klare Einordnung des täglichen Marktgeschehens. Mehr zu unseren Standards: Redaktionsrichtlinien

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