Die US-Börsenaufsicht SEC will die regulatorischen Hürden für Krypto-Unternehmen deutlich senken. Mit der geplanten „Regulation Crypto Assets“ schlägt die Behörde neue Ausnahmen für bestimmte Token-Finanzierungen vor.
Krypto-Projekte könnten demnach über eine Startup-Ausnahme einmalig bis zu 5 Millionen US-Dollar einsammeln. Eine zweite Regelung soll Finanzierungen von bis zu 75 Millionen US-Dollar innerhalb von zwölf Monaten ermöglichen. Dafür wären allerdings zusätzliche Offenlegungspflichten vorgesehen.
Besonders relevant ist zudem ein geplanter Safe Harbor. Dadurch könnten Krypto-Assets, die zunächst im Zusammenhang mit einem Investmentvertrag unter das US-Wertpapierrecht fallen, diesen Status später wieder verlieren. Voraussetzung wäre unter anderem, dass die ursprünglich zugesagten wesentlichen Leistungen des Emittenten abgeschlossen sind.
Die SEC reagiert damit auf die seit Jahren bestehende Unsicherheit bei der rechtlichen Einstufung von Kryptowährungen in den USA. Der Vorschlag ist allerdings noch nicht endgültig beschlossen. Zunächst folgt eine 60-tägige öffentliche Konsultationsphase.

Alex Merten hat Wirtschaftswissenschaften mit Fokus auf Geldpolitik und digitale Märkte studiert. Seit mehr als 5 Jahren analysiert er die Entwicklungen im Krypto- und Finanzsektor und beschäftigt sich besonders mit der Rolle von Bitcoin in einem globalen Marktumfeld. Neben makroökonomischen Einschätzungen liegt sein Fokus auf datenbasierten Kursprognosen, Marktanalysen und verständlich aufbereiteten Infografiken. Neben seiner Tätigkeit auf boersen-parkett.de veröffentlicht er auch Beiträge auf cryptonews.com und 99bitcoins.com. Bei seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf Faktentreue, Relevanz und eine klare Einordnung des täglichen Marktgeschehens.
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