Trump erhöht Druck auf US-Kongress – CLARITY Act soll Krypto-Regeln endlich klären

Alex Merten

20.08.2026, 10:13 Uhr

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US-Präsident Donald Trump drängt den Kongress zu schnelleren Fortschritten beim CLARITY Act. Bei einem Krypto-Treffen im Weißen Haus forderte er eine tragfähige Einigung für das Gesetz, das den regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte in den USA grundlegend neu ordnen soll.

Im Mittelpunkt steht vor allem die Frage, welche Zuständigkeiten künftig bei der Börsenaufsicht SEC und der Rohstoffaufsicht CFTC liegen. Für Krypto-Unternehmen könnte das Gesetz damit deutlich mehr Rechtssicherheit schaffen.

An dem Treffen nahmen mehrere bekannte Vertreter der US-Kryptobranche teil, darunter Führungskräfte von Coinbase, Gemini, Ripple und Chainlink. Branchenvertreter zeigten sich anschließend zuversichtlich, dass die noch offenen Streitpunkte gelöst werden können.

Die größte Hürde bleibt jedoch der US-Senat. Dort braucht der Entwurf ausreichend parteiübergreifende Unterstützung. Noch diskutiert werden unter anderem einzelne regulatorische Vorgaben sowie mögliche Ethikregeln für Krypto-Beteiligungen hochrangiger Regierungsvertreter.

Für den US-Kryptomarkt wäre eine Verabschiedung des CLARITY Act ein wichtiger Schritt. Einheitlichere Regeln könnten Investitionen erleichtern, regulatorische Unsicherheiten reduzieren und den USA im internationalen Wettbewerb um Krypto-Unternehmen zusätzlichen Rückenwind verschaffen.

Bitcoin indes notiert am Donnerstagmorgen wieder über 70.000 US-Dollar. Im 24-Stunden-Rückblick schlägt das Plus mit 8.5% zu Buche. Die aktuelle Krypto News scheint auch einen signifikant positiven Einfluss auf die Kursentwicklung der Kryptowährung zu haben.