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Fonds-Studie: deutsche Aktien sorgen bei 20-Jahres-Sicht für hohe Renditen, doch Deutschland-Anteil am Weltaktienmarkt schrumpft dahin

Wie es um die mittel- bis langfristigen Fonds-Renditen bestellt ist, und wie Deutschland dabei abschneidet, das geht aus einer neuen Infografik von Boersen-Parkett.de hervor. 

Anleger rund um den Globus stürzen sich im Jahr 2024 auf deutsche Wertpapiere. Mit Erfolg: Der DAX kletterte seit Anfang Januar um 11,7 Prozent nach oben. Damit lässt der größte deutsche Aktienindex beliebte Investments wie beispielsweise den MSCI World (+ 8,4 Prozent) sowie den Dow Jones (+ 5 Prozent) deutlich hinter sich. Bei einzelnen börsennotierten Konzernen hat die Investitionstätigkeit, allen voran der Privatanleger, massiv zugenommen: an erster Stelle steht hierbei die Daimler Truck Holding mit einer Zunahme von 127 Prozent, gefolgt von SAP und Infineon Technologies.

Wie die Infografik aufzeigt, konnten deutsche Aktienfonds in der Vergangenheit durchaus überzeugen. So lieferten sie auf 20-Jahres-Sicht im Durchschnitt eine jährliche Rendite in Höhe von 6,6 Prozent. Zum Vergleich: globale Aktienfonds kommen bei besagtem Zeitraum auf ein Plus von 6,4 Prozent, bei Aktienfonds im Bereich Schwellenländer sind es im Mittel 5,5 Prozent per anno. Nimmt man hingegen lediglich die letzten 10 Jahre in den Blick, ist es um die Performance deutscher börsennotierter Konzerne vergleichsweise nicht mehr so gut bestellt – hier beläuft sich der jährliche Zugewinn auf nunmehr 5 Prozent.

Die Entwicklung in den vergangenen Jahren gibt durchaus Grund zur Sorge. Gegenüber 2013 ist der deutsche Anteil am MSCI World von 3,9 auf aktuell 2,3 Prozent geschrumpft. Ein Blick weiter zurück ist dabei noch frappierender: im Jahr 1900 machten deutsche Wertpapiere noch 12,6 Prozent des Weltaktienmarkts aus.

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