Zum Samstagabend, 21. Februar 2026, notiert Bitcoin bei 68.253 US-Dollar, Ethereum bei 1.981 US-Dollar und XRP bei 1,45 US-Dollar. Die Redaktion von boersen-parkett.de hat ChatGPT auf Basis der aktuellen Marktdaten um eine strukturierte Einschätzung für das laufende Jahr gebeten. Die KI skizziert mehrere klar voneinander abgegrenzte Szenarien – mit konkreten Kurskorridoren für 2026.
Ausgangspunkt der Analyse ist die derzeitige Marktverfassung: Bitcoin hält sich oberhalb der Marke von 65.000 US-Dollar, Ethereum kämpft um die 2.000-Dollar-Schwelle, während XRP im Bereich um 1,50 US-Dollar konsolidiert. Laut der KI spricht diese Konstellation für eine Phase relativer Stabilisierung nach den starken Bewegungen der vergangenen Monate. Entscheidend sei nun, ob neue Impulse von der Makroseite oder aus dem institutionellen Kapitalfluss kommen.
Bitcoin: Drei Szenarien bis Jahresende
Für Bitcoin zeichnet ChatGPT ein Basisszenario, das von einer fortgesetzten Seitwärtsbewegung mit leicht positiver Tendenz ausgeht. Gelingt es dem Markt, die Unterstützungszone um 60.000 US-Dollar nachhaltig zu verteidigen, hält die KI einen Anstieg in den Bereich zwischen 75.000 und 90.000 US-Dollar im weiteren Jahresverlauf für möglich.

Als Voraussetzung nennt die Analyse stabile Liquiditätsbedingungen, anhaltende Nachfrage über regulierte Anlageprodukte und keine größeren regulatorischen Störfeuer. In einem bullischen Szenario, etwa bei einer lockereren Geldpolitik oder deutlich steigender Risikobereitschaft an den Aktienmärkten, sei auch ein Vorstoß in Richtung 100.000 US-Dollar nicht ausgeschlossen.
Gleichzeitig betont ChatGPT das Risikoszenario: Sollte sich das makroökonomische Umfeld eintrüben oder Kapital aus Risikoanlagen abfließen, könnte Bitcoin noch einmal in eine Spanne zwischen 52.000 und 58.000 US-Dollar zurücksetzen. Erst unterhalb dieser Zone würde sich das mittelfristige Chartbild deutlicher eintrüben.
ChatGPT zu Ethereum: Erholungschance oder verlängerte Seitwärtsphase?
Bei Ethereum sieht die KI ein differenzierteres Bild. Der aktuelle Kurs von 1.981 US-Dollar spiegele eine gewisse Zurückhaltung des Marktes wider. Zwar bleibe das Netzwerk strukturell relevant für dezentrale Anwendungen und Tokenisierung, doch der Wettbewerb durch alternative Plattformen nehme zu.
Im konstruktiven Szenario traut ChatGPT Ethereum 2026 eine Erholung in den Bereich zwischen 2.800 und 3.500 US-Dollar zu. Treiber wären eine steigende Netzwerkaktivität, sinkende Transaktionskosten und eine stärkere institutionelle Nutzung. Für einen erneuten Test der 4.000-Dollar-Marke sei jedoch ein klar positives Gesamtmarktumfeld erforderlich.
Bleibt die Dynamik verhalten, könnte sich Ethereum laut KI länger in einer Spanne zwischen 1.500 und 2.200 US-Dollar bewegen. In diesem Fall würde der Markt das Projekt eher als etablierte Infrastruktur denn als kurzfristigen Wachstumswert bewerten.
ChatGPT Ripple Prognose: XRP stark abhängig von Regulierung
XRP notiert aktuell bei 1,45 US-Dollar. Hier sieht ChatGPT die größte Abhängigkeit von externen Faktoren. Vor allem regulatorische Klarheit in wichtigen Wirtschaftsräumen könnte den Kursverlauf maßgeblich beeinflussen.
In einem positiven Szenario hält die KI Kurse zwischen 1,80 und 2,40 US-Dollar im Jahr 2026 für realistisch. Voraussetzung wären Fortschritte bei der rechtlichen Einordnung sowie eine Ausweitung der praktischen Nutzung im Zahlungsverkehr. Bleiben Unsicherheiten bestehen, sei dagegen eher eine Bewegung in der Bandbreite zwischen 1,10 und 1,60 US-Dollar zu erwarten.
Makro bleibt der Taktgeber
Übergreifend hebt ChatGPT hervor, dass die Liquiditätslage an den globalen Finanzmärkten der zentrale Faktor bleibt. Sinkende Zinsen und stabile Inflation würden Risikoanlagen tendenziell stützen. Eine restriktivere Geldpolitik oder geopolitische Spannungen könnten dagegen Druck auf Kryptowährungen ausüben.
Für die Redaktion zeigt diese KI Krypto Prognose vor allem eines: 2026 dürfte kein Jahr linearer Trendfortschreibungen werden. Vielmehr bewegen sich Bitcoin, Ethereum und XRP in klar definierten Korridoren, die stark vom makroökonomischen Umfeld und der Investorenstimmung abhängen.
