Der Bitcoin-Kurs hat sich am Mittwochnachmittag bei 104.043 US-Dollar behauptet. Damit bleibt die wichtigste Kryptowährung nach einer Phase erhöhter Volatilität auf hohem Niveau stabil. Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen verzeichnete binnen 24 Stunden indes ein leichtes Minus von 0,8 Prozent und liegt aktuell bei rund 3,93 Billionen US-Dollar.
Für positive Impulse sorgten die jüngsten Kapitalströme in Bitcoin-ETFs. Am gestrigen Dienstag, dem 11. November, flossen netto 524 Millionen US-Dollar in börsengehandelte Bitcoin-Fonds – ein deutliches Signal institutioneller Nachfrage. Während Bitcoin von diesen Zuflüssen profitierte, zeigte sich bei Ethereum ein gegenteiliger Trend: Die ETH-ETFs verzeichneten Nettoabflüsse in Höhe von 107,1 Millionen US-Dollar.
Die Marktteilnehmer richten ihren Blick nun auf die anstehenden makroökonomischen Daten, die in den kommenden Tagen für neue Impulse sorgen könnten. Am Donnerstag, dem 13. November, steht um 14:30 Uhr (MEZ) die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten für Oktober auf der Agenda. Das Bureau of Labor Statistics könnte mit den Zahlen entscheidende Hinweise auf den weiteren Inflationsverlauf liefern – ein zentraler Faktor für die Geldpolitik der US-Notenbank. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich die Veröffentlichung verzögert.
Am Freitag folgt mit den zweiten Schätzungen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum ein weiterer wichtiger Datenpunkt. Die Prognosen deuten auf ein leichtes Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal hin. Sollte diese Erwartung bestätigt werden, könnte dies die Stimmung an den Finanzmärkten stützen und Spekulationen über eine Stabilisierung der europäischen Wirtschaft nähren.
Trotz des leicht schwächeren Gesamtmarktes zeigten einige Altcoins eine bemerkenswerte Outperformance. Filecoin legte in den vergangenen sieben Tagen um 63,5 Prozent zu, Uniswap verzeichnete ein Plus von 54,4 Prozent, und NEAR Protocol stieg um 36,8 Prozent. Die Kursgewinne spiegeln zum Teil gezielte Kapitalrotationen innerhalb des Marktes wider – ein Hinweis darauf, dass Anleger vermehrt auf Projekte außerhalb der großen Leitwährungen setzen.